Es ist ganzjährig sehr warm, eine ständige Seebrise mildert aber die hohen Temperaturen. Die durchschnittlichen Temperaturen in Manila betragen im Januar 25 °C, im Mai 28,6 °C. Während die Ostküsten immerfeucht sind, gibt es im Westen eine Regenzeit von Juni bis Oktober. Während der Wintermonate von November bis Februar ist es etwas kühler; von März bis Mai sehr heiß. In der Zeit von Juli bis Oktober können Taifune auftreten.
Dezember bis Mai
Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Monaten.
Aus der Provinz Albay (Region Bicol, Luzon) werden 66 Typhus-Verdachtsfälle seit Mitte Mai in Oas gemeldet. Betroffen sind 34 Kinder und 32 Erwachsene.
Die Denguefieber-Fallzahlen sind auf 1.302 Krankheits- und fünf Todesfälle in North Cotabato, 1.538 Krankheits- und zwei Todesfälle in Negro Occidental und 183 Krankheitsfälle mit vier Todesfällen in Bukidnon angestiegen.
Wie die Gesundheitsbehörden melden, sind zwei Kinder aus T’Boli (Provinz South Cotabato, Region Soccsksargen) an Cholera verstorben. Mehr als 70 Cholera-Krankheitsfälle wurden in den vergangenen zwei Wochen bestätigt. Als Grund für den Ausbruch wird verunreinigtes Trinkwasser angegeben.
Landesweit sind neuen Berichten zufolge 33.458 Fälle von Denguefieber mit 149 Todesfällen im Jahresverlauf registriert. Am meisten betroffen sind die Regionen Central Visayas, Calabarzon, Zamboanga Peninsula, Western Visayas und Soccksargen.
Aus der Provinz Iloilo werden 849 Fälle von Denguefieber gemeldet. Sechs Infizierte sind verstorben. Die Zahl der Neuerkrankungen ist ansteigend. Weiterhin sind in Metro Manila aktuellen Berichten zufolge 2.761 Denguefieber-Fälle (mehr als 500 davon in Quezon City) mit sieben Todesfällen registriert. In Central Visayas sind aktuell 5.070 Denguefieber-Krankheitsfälle mit 15 Todesfällen registriert. Am meisten betroffen ist Cebu City. 1.238 registrierte Denguefieber-Fälle und zwei Todesfälle werden aus Cagayan Valley bestätigt. Am meisten betroffen ist Cagayan (779 Fälle), gefolgt von Isabela (379 Krankheits- und zwei Todesfälle) und Nueva Vizcaya (65 Fälle).
Bei einem 31jährigen Arbeiter von den Philippinen ist nach Infektion durch einen Hundebiss im März in seiner Heimat nach Ankunft in Taiwan Tollwut diagnostiziert worden. Angaben zum Wohn- bzw. Aufenthaltsort des Betroffenen auf den Philippinen wurden nicht gemacht. Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation versterben jährlich 200 bis 300 Personen auf den Philippinen an Tollwut.
In der Region Central Visayas sind aktuellen Meldungen zufolge 4.482 Denguefieber-Krankheitsfälle mit 10 Todesfällen registriert. Mit 723 Krankheits- und zwei Todesfällen ist Cebu City betroffen.
Die Denguefieber-Fallzahlen in Metro Manila sind auf 452 Krankheitsfälle in Quezon City, 378 Fälle in Manila und 260 Krankheitsfälle in Caloocan angestiegen.
Ein dreijähriges Mädchen und ein 33jähriger Fischer aus Parang (Provinz Maguindanao) sind an Cholera verstorben, wie aktuell gemeldet wird. 68 Infizierte sind registriert, darunter 51 Kinder.
Die Gesundheitsbehörden in Cotabato City (Region Soccsksargen, Insel Mindanao) bestätigen vier Todesfälle durch Tollwut im ersten Quartal des Jahres. Die Infektionen sind auf Bisse tollwütiger Hunde zurückzuführen. Im gesamten vergangenen Jahr wurden neun Tollwut-Todesfälle in Cotabato bekannt, 2011 waren es acht und 2010 sind 13 Personen an Tollwut verstorben.
Aus der Region Soccsksargen (Insel Mindanao) werden 1.528 Fälle von Denguefieber gemeldet. 10 Infizierte sind verstorben. Am meisten betroffen sind Koronadal City, Tupi und Polomolok.
Die Zahl der registrierten Denguefieber-Fälle in Central Visayas ist auf 3.736 Krankheitsfälle angestiegen. Acht Infizierte sind verstorben. Am meisten betroffen sind Cebu City (547 Krankheitsfälle und ein Todesfall), Dumaguete City (349 Fälle), Lapu-Lapu City (244 Fälle) und Sibulan (151 Fälle).
In Metro Manila sind, aktuellen Berichten zufolge, 1.537 Denguefieber-Krankheitsfälle registriert.
Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Hepatitis A
Tollwut
Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut unerlässlich für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten
Poliomyelitis bei Trekkingreisen, mangelhaften hygienischen Verhältnissen und Langzeitaufenthalten
Masern für alle Kinder
Japanische Enzephalitis (Risiko in allen ländlichen Gebieten - Impfempfehlung nach WHO: bei Übernacht-Aufenthalten von mindestens 2 Wochen, speziell in ländlichen Regionen)
Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Denguefieber, Bilharziose, Filariosen,
Für Reisende besteht ein saisonales und/oder regionales Infektionsrisiko.
Risiko im ganzen Land in Gebieten von Luzon, Mindoro, Palawan und Mindanao unter 600 m. Der Rest des Landes ist malariafrei. Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica - 75 %.
In den Risikogebieten wird nur die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen. Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden (Bezugsquelle: www.tropenshop.de)
Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
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