Was ist ein "Economy Class Syndrom"?
Aufgeschreckt durch Nachrichten, dass Reisende nach Langstreckenflügen an
Thrombosen verstarben, machen sich viele Touristen Sorgen über das Risiko
bei derartigen Flügen. Man nennt gesundheitliche Schäden, die durch
die Enge der Sitzreihen in einem Flugzeug entstehen auch "Economy Class Syndrom".
Statistiken deuten auch tatsächlich darauf hin, daß zum Beispiel Thrombosen
in der "Bussiness Class", in der eine größere Beinfreiheit
besteht, seltener auftreten. Insgesamt ist das Thromboserisiko bei Langstreckenflügen
aber statistisch noch nicht sicher geklärt. Weitere Untersuchungen werden
erwartet.
Was ist eine Thrombose?
Als Thrombus oder Thrombose wird ein Blutpfropf in einem Gefäß
bezeichnet. Er tritt als Folge einer Venenerkrankung oder Venenverletzung auf.
Die große Zahl der Patienten, die an chronischen Venenerkrankungen leiden
unterstreicht die sozialmedizinische Bedeutung der Venenerkrankungen.
Schätzungen in Deutschland haben ergeben:
Nicht jeder Mensch bekommt eine Thrombose. Tritt ein Venenverschluß auf,
müssen Veränderungen im Organismus eingetreten sein.
Drei Faktoren führen allgemein zu einer Thrombose:
Bei Flügen müssen sich die Reisende oft viele Stunden auf engstem Raum
aufhalten. Die Bewegungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Dazu
kommen spezifische Veränderungen in einem Flugzeug.
So beobachtet man bei einem Langstreckenflug folgenden Veränderungen:
Das Thromboserisiko ist vom persönlichen Risikoprofil abhängig. Bestimmte
Vorerkrankungen, Lebensweisen und Medikamenteneinnahen können die Entstehung
einer Thrombose begünstigen.
Das Thromboserisiko vergrößert sich:
Thrombosen finden sich besonders häufig in den Beinen, können aber auch
im Beckenbereich oder in den Armen auftreten.
Was kann man vorbeugend gegen eine Flugthrombose unternehmen?
und bei bestehenden Venenleiden nach Absprache mit einem Arzt zusätzlich:
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