Im Jahresverlauf sind aktuellen Berichten des Gesundheitsministeriums zufolge 20 Personen an Denguefieber verstorben. Mit 9 Todesfällen ist Manabi, gefolgt von Guayas (5 Todesfälle) und Santo Domingo (2 Todesfälle), am meisten betroffen. Je ein Todesfall durch Denguefieber ist in Los Rios, El Oro, Santa Elena und Pichincha registriert. Die Zahl der Krankheitsfälle ist auf 12.291 angestiegen.
Dengue-Fieber
Tropenmediziner weisen darauf hin, daß das Denguefieber weltweit zunimmt. Die Hauptsymptome des Denguefiebers sind hohes Fieber, Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen sowie Schweißausbrüche. Die Inkubationszeit beträgt 3 - 14 Tage.
Da die Überträger nicht von den hygienischen Situationen abhängig sind, sondern sich auch in sauberen Swimmingpools vermehren, breitet sich Dengue auch im urbanen Raum aus. Die Denguefiebererreger werden wie Gelbfieberviren von Stechmücken übertragen. Da es zur Zeit noch keine Impfung gibt, steht die Expositionsprophylaxe an erster Stelle der vorbeugenden Maßnahmen.
Bei einer Zweitinfektion mit einem Erreger eines anderen Denguetyps steigt das Risiko, an der gefährlichen hämorrhagischen Form des Denguefiebers (DHF) zu erkranken. Mit dem Vordringen von neuen Erregertypen in Gebiete, in denen andere Erreger endemisch sind, steigt die Mortalität signifikant an.
Die Crux bei Dengue ist, im Unterschied zur Malaria, daß die Überträgermücken hervorragend an die Bedingungen im urbanen Raum angepasst sind. Daraus folgt, daß Reiseziele von Geschäftsreisenden wie die Hauptstädte oder andere Großstädte sowie die Touristenressorts nicht frei von Überträgern sind. Und gerade diese Reisenden sind oft sehr wenig über die Risiken informiert, im Gegensatz z.B. zu Rucksackreisenden, die sich zumeist vorab beraten lassen.
Krankheitsbeschreibung Dengue
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